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Bushaltestelle "Im Dorffeld": Verwaltung legt zwei Varianten vor

Hemmingen.

Die Bushaltestelle „Im Dorffeld“ soll umgestaltet werden. Ein Antrag der DUH-Fraktion und ein Änderungsantrag der CDU- und SPD-Fraktion wurden bereits eingereicht. In den Anträgen wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zu erstellen, in dem die Sicherheit der Schulkinder gewährleistet ist und in dem die Bedürfnisse mit Blick auf die Nutzung berücksichtigt werden. In der morgigen Stadtentwicklungsausschusssitzung werden die Mitglieder über die zwei vorgelegten Varianten diskutieren.

In der ersten Variante soll die Schulbushaltestelle wie die neuen barrierefreien Haltestellen hergestellt werden. Hierfür müsse Rollstuhlfahrern der Einstieg in den Bus erleichtert werden. Auf einer Länge von 18 Metern muss ein neuer Bordstein errichtet werden. Auf rund 20 Metern Länge muss außerdem der Gehweg erneuert werden. Zusätzlich ist eine Enwässerungsrinne zu verlegen und eine Straßenleuchte an der Haltestelle aufzustellen. Optional könne auch eine Wartehalle mit Beleuchtung errichtet werden. Für eine größere Aufstellfläche muss die Fahrbahn zwischen 0,5 und einem Meter verengt werden.

Die Kosten ohne Wartehalle liegen bei circa 40.000 Euro, mit der Wartehalle kommen noch 15.000 Euro drauf. Allerdings kann die Stadt Hemmingen eine Förderung von der Landesnahverkehrsgesellschaft und der Region beantragen, die den Ausbau von barrierefreien Haltestellen fördern. Eine Förderung von bis zu 87,5 Prozent der Baukosten und einen Teil der Planungskosten sei möglich.

In der zweiten Variante soll die vorhandene Haltestelle verbessert werden. Das bedeutet, dass die Haltestelle um circa sieben Meter in Richtung Norden verschoben wird. So wird die Haltestelle von der gegenüberliegenden Straßenseite besser beleuchtet. Zusätzlich soll eine Markierung „Bus“ auf der Straße aufgebracht werden. Für eine bessere Oberflächenqualität und zur besseren Kennzeichnung der Haltestelle schlägt die Verwaltung vor, rotes Pflaster zu verwenden. Die Kosten der Umbaumaßnahme betragen circa 1.500 Euro.

Während Variante eins frühstens in 2019 umgesetzt werden könne, aufgrund des Förderantrags und den einzustellenden Haushaltsmitteln, kann die zweite Variante kurzfristig erfolgen.

Für welche Variante sich die Ausschussmitglieder aussprechen werden, können interessierte Bürger morgen, um 19 Uhr, im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen.

Unter diesem Artikel sind die Anlagen zu den beiden Varianten angefügt.