Hemmingen.
Die KGS Hemmingen hat den Schülerfriedenspreis des Niedersächsischen Kultusministeriums 2016 gewonnen. Verliehen wurde er für eine Filmdokumentation über die Diskriminierung von Sinti und Roma, die mit Schülern aus dem polnischen Breslau in beiden Städten gedreht wurde.
Etwa 15 KGS-Schüler des Seminarfachs Filmbildung hatten mit polnischen Jugendlichen zunächst an beiden Standorten jeweils eine Woche lang viele Interviews mit höchst unterschiedlichen Menschen aufgenommen. Eine Lehrerin, die jahrelang Sinti unterrichtet hat, war ebenso darunter wie Straßenbettler und der Sprecher des Landesverbandes der Sinti und Roma sowie eine in der Bildungsarbeit mit Sinti tätige Frau.
Dieser preisgekrönte Film wird am Dienstag, 25. April um 19 Uhr im Kulturzentrum bauhof, Dorfstraße 53, gezeigt. Der Eintritt ist frei.